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Technik Parcours mit Dipl. Oec.(FH), Dipl. Päd. (Uni) Tobias Haug

Im Fach Technik fand an einem Freitag vor den Faschingsferien ein Technik Parcours im Werkraum statt. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7/8 H, 7/8 G und 9 trafen sich in zwei Gruppen aufgeteilt für je drei Schulstunden zu diesem lehrreichen technisch Werken Praxis Projekt.

H. Haug ist als Seminarleiter in der Jugend- u. Erwachsenenbildung tätig. Er konnte seine Erfahrungen im Bereich der Berufsorientierung durch vielfältige Kontakte mit verschie-densten Ausbildungsbetrieben weitergeben. Er weckte Interesse für die Vielfalt möglicher technischer Berufsfelder durch das Vermitteln berufsbezogener Fertigkeiten.

Diese beinhalteten Arbeiten mit dem Werkstoff Holz, Metall, Leder und Kunststoff. Je nach Gegenstand fanden die entsprechenden Werkzeuge und Hilfsmittel Anwendung, die entsprechenden Berufe fanden die SchülerInnen problemlos dazu.

So wurde an verschiedenen Stationen z. B. ein Schlüsselanhänger aus Sperrholz mit der Laubsäge gefertigt, Lederarmbänder oder –täschchen konnten genietet werden. Eine Handyladestation aus Kunststoff wurde durch Erhitzen in Form gebogen. Besonders begehrt waren Ringe aus Kupferrohr. Das Rohr wurde bis zum Glänzen poliert, die passende Größe mit dem Rohrschneider abgeschnitten und erhitzt mit aufgeklebten Schmucksteinen nach Belieben verziert. Ein Spielkettchen mit abgeschnittenem Ring aus Aluminiumrohr ist eine Antwort auf so manches teure Elektronikspiel.

Außerdem lernten die SchülerInnen mögliche praktische Einstelltests wie zum Beispiel die Drahtbiegeprobe, bei der ein Draht in eine bestimmte Form gebracht werden musste. Hier wird vom Ausbilder die Geschicklichkeit geprüft.

Mittels eines Spiegels waren die SchülerInnen aufgefordert ihre Fertigkeit zu testen, ob  sie eine Strecke anhand des Spiegelbildes so exakt wie möglich nachfahren können. Wer wollte konnte einen Fahrraddynamo eigenständig zusammenbauen oder die Drähte eines Lichtschalters richtig verkabeln. Die fachmännische Installation einer Wasserleitung wurde geübt, ebenso das Aufspüren von in der Wand verlegten Leitungen mit einem Prüfgerät.

Eine knifflige Aufgabe war es den vorgegebenen 3-D-Schnitt einer Kartoffel nachzu-schneiden. H. Haug attestierte den SchülerInnen ein besonders gutes praktisches Vorstellungsvermögen, wem das gelingt und dass dies jederzeit mit einer beliebigen anderen Intelligenz konkurieren kann, da räumliches Denken eine Begabung ist.

Die Gemeinschaft und Freude, die an diesem Vormittag entstand, erweiterte den Horizont in technikorientierten Berufsfeldern und stärkten das Selbstbewusstsein durch Erproben der vielfältigen Techniken, ohne eine Bewertung. Auch Berufe mit guten Zukunftsprognosen und Einstellungschancen wurden vorgestellt.

Helene Schmauser, FOL E/G

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