Drucken

24.3.2018

Dotpainting, Künstlertreff und fremde Sprachen

Fachakademie mit Projekttag „Rund um die Welt“ an der Förderschule

 

Mallersdorf. (ak) Eine herzliche Verbundenheit besteht zwischen der Förderschule St. Benedikt und der Fachakademie für Sozialpädagogik des Klosters Mallersdorf. Dies zeigt sich  beim jährlichen Projekttag, der am Freitag ein weiteres Mal durchgeführt wurde. Förderschul-Religionslehrerin Silvia Hilmer staunte selber, als man feststellte, heuer gebe es bereits zum fünften Mal diesen gemeinsamen Tag, also fast schon ein kleines Jubiläum. Gern gesehene Gäste sind inzwischen die Studierenden der 2. Klasse der Fachakademie für Sozialpädagogik, die mit Schulleiterin Schwester Ariane Huber und ihrer Klassenleiterin Frau Ketterl vom Klosterberg heruntergekommen waren und jede Menge interessanter Objekte mit dabei hatten.

 Auch heuer war dieser Projekttag wieder rundum gelungen, die Studierenden der Abschlussklasse der Fachakademie wurden von den Schulkindern schon erwartet.  Der ganze Vormittag stand unter dem Thema „Rund um die Welt“. Von Religionslehrerin Silvia Hilmer war das Unternehmen umsichtig organisiert worden, sie hatte das Thema vorgegeben und die Studierenden mit Rat und Tat unterstützt. Im Vorfeld wurden mit den angehenden Erzieherinnen Planungsgespräche durchgeführt. Es galt, sechs Stationen zum ausgewählten Thema mit unterschiedlichen Schwerpunkten vorzubereiten. Frau Hilmer bestätigte den Schülerinnen der Fachakademie hervorragende Arbeit bei den Vorbereitungen der Themen-Stationen, bei denen viele gute Ideen recht einfallsreich umgesetzt wurden.

Einen aufregenden Schultag erleben die Schulkinder, die in Gruppen eingeteilt waren und – versehen mit ihren ganz persönlichen Laufkarten- zu den verschiedenen Stationen marschierten. Es wurde bei der Gruppeneinteilung darauf geachtet, daß jüngere mit älteren Schülern gemeinsam ihre Aufgaben meisterten. Dabei war große Hilfsbereitschaft unter den Kindern festzustellen, die miteinander riesigen Spaß hatten und sich freuten über gemeinsamen erfolgreich gelösten Aufgaben.

In der Aula versammelten sich zunächst alle zur Einteilung und dann konnte es auch schon losgehen mit den einzelnen Projekteinheiten. In der Mensa ging es eifrig an die Herstellung von Obstspießen, nicht ohne vorher die verschiedenen Obstsorten zu besprechen und das Herkunftsland zu bestimmen, das dann mit einer Fahne an der Weltkarte fixiert wurden. Ausgerüstet mit Schürzen wurde sogleich eifrig geschält und geschnipselt, bis alles appetitlich angerichtet war und auf die Feinschmecker wartete. Auf eine „Activity-Reise um die Welt“ ging es weiter. Je nach Bewältigung der gestellten Aufgaben winkten als Belohnung Gummibärchen, versteht sich, daß der Einsatz auch hier recht eifrig war.

Eine „Sinnesreise durch Indien“ machte alle Freude. Um eine Anordnung bunter Chiffontücher, einer Weltkarte, bekannten Gewürzen aus diesem Land, Klangschale, bunten Bildern und Räucherstäbchen bildeten die Kinder auf Sitzkissen einen Kreis. Einer Geschichte wurde gelauscht, in der die verschiedenen Sinne angesprochen wurden und die abschließend eingehend erörtert wurde.  „Dotpainting“ war ein weiteres Thema, das mit einer Geschichte über einen Jungen aus Australien, einen Aborigine berichtete, der bemalte Steine findet. Dieser Tradition der Ureinwohner Australiens wurde nachgegangen mit dem Bemalen von Steinen mit der Punktetechnik.

Es entstanden ganz phantastische Muster und die jungen Künstler freuten sich darüber, ihren Stein mit nach Hause nehmen zu dürfen.  Ein „internationaler Künstlertreff“ war angesagt, bei dem der Phantasie keine Grenzen gesetzt wurden. Entsprechend dem vorgegebenen Land durfte der „Künstler“ sein „Kunstwerk“ in Position bringen und verkleiden. Ganz beeindruck waren alle von dem Ergebnis, als sich die Einwohner aus Ägypten, Asien, Russland, Indien, Texas, Frankreich, Mexiko und Afrika vorstellten. Genau aufgepasst wurde bei einem Sitztanz aus verschiedenen Kulturen. Die Studierenden staunten nicht schlecht und lobten die Kinder, die schnell das Lied beherrschten und schließlich Gesang und Bewegungen mit viel Spaß schnell in Einklang gebracht war. Nach einem Austausch in der Gesprächsrunde zogen die Studierenden, die sich prächtig mit den Schulkindern verstanden hatten, das Fazit, der Tag sei eine wertvolle Praxiserfahrung für die Ausbildung zur Erzieherin und das spätere Berufsleben.  Alle trafen sich nochmals in der Aula und man nahm Abschied nach diesem ereignisreichen Tag, der die Verbindung der beiden Schulen einmal mehr bestätigt hat.

Copyright 2012
Template Joomla 1.7 by Wordpress themes free